Die Rickmer Rickmers

Die Rickmer Rickmers Das ältere der beiden großen Museumsschiffe im Hamburger Hafen ist der 1896 gebaute Frachter Rickmer Rickmers. Es hat einen festen Liegeplatz im Hamburger Hafen und wird heute als Museumsschiff genutzt und von einer eigenen Stiftung unterhalten. Neben den Dauerausstellungen sehen interessierte Besucher an Bord auch Wechselausstellungen mit Fotografien, Gemälden und anderen Exponaten zu verschiedenen Themen rund um das Segeln. Der Besuch lohnt sich also nicht nur einmal. Sie können auch an Bord leckere Speisen und Getränke genießen, da die Kombüse noch geöffnet ist. Es ist auch interessant, die restaurierten Kajüten und die historische Kommandobrücke zu sehen. Die Rickmer Rickmers ist aufgrund des besonderen Erscheinungsbildes eines der Wahrzeichen Hamburgs. Sie ist ein beliebtes Fotomotiv und Ausflugsziel für Urlauber. Mit 97 Meter Länge und knapp 12,5 Meter Breite liegt Sie direkt an den Landungsbrücken, auf Höhe der Brücke 1. Der Enkel des Eigners gab dem Schiff seinen Namen, also schmückte er auch den Bug als Marionette. Ihre Bemalung geht auf die Farben des Helgoländer Wappens zurück, da der Firmengründer von Rickmers Spedition war, der in Helgoland geboren wurde. 1916, während des Ersten Weltkriegs, wurde die Rickmer Rickmers von den Portugiesen beschlagnahmt und auf den Namen „Flores“ getauft. Sie übergaben das Schiff den Briten, die damit Kriegsmaterial transportierten. Nach dem Krieg nutzten die Portugiesen das Schiff bis 1922 als Frachter. Sie wurde von 1924 bis 1962 als Marineschulschiff eingesetzt, bevor sie schließlich in Port Alfeite bei Lissabon außer Dienst gestellt wurde und langsam verfiel. Doch zum Glück wurde sie vom Verein „Windjammer für Hamburg e.V.“ entdeckt. Da der Verein noch ein Museumsschiff für den Hamburger Hafen suchte, wurde das Schiff 1983 nach Hamburg gebracht, rechtzeitig zum Hamburger Hafengeburtstag dem Verein übergeben und auf seinen ursprünglichen Namen zurück getauft. Nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten erstrahlt sie wieder in altem Glanz. Wer eine Postkarte aus Hamburg verschicken möchte, sollte diese an Rickmer Rickmers tun, da sie seit 2006 offizielles Schiffspostamt der Deutschen Post ist und einen eigenen Sonderstempel hat. Als Besucher der Rickmer Rickmers können Sie diese Poststelle ebenso nutzen, welche sonst nur für die Schiffs-Crew und Boarding-Gäste zugänglich ist. Genau wie die Cap San Diego verfügt auch Rickmer Rickmers über einen Kletterpark und einen Escape Room, sodass das Boot weiterhin als moderne Touristenattraktion genutzt wird.
Die Cap San Diego

Die Cap San Diego Die Cap San Diego, direkt an den Landungsbrücken im Hamburger Hafen gelegen, ist das größte seetüchtige Museumsschiff der Welt. Das Schiff wurde 1961 gebaut und war bis in die 1980er Jahre in Südamerika im Einsatz. Heute legt das Schiff meistens zu Museumsfahrten ab und hat eine Kapazität von bis zu 500 Passagieren. Seit 2003 ist es ein maritimes Denkmal und ein schwimmendes Hotel. Die Schiffsbesatzung und rund 45 freiwillige Matrosen kümmern sich um die Instandhaltung. Seitdem ist er aus dem Hamburger Hafenpanorama nicht mehr wegzudenken, ebenso wie der „Michel“, die Speicherstadt und neuerdings auch die Elbphilharmonie. Die Cap San Diego wurde 1961 von der Deutschen Werft AG in Hamburg für die Reederei Hamburg Süd innerhalb von 8 Monaten gebaut. Es ist nach einem Kap auf der unbewohnten Insel Isla de los Estados in Feuerland benannt. Am 30. März 1962 unternahm der Stückgutfrachter seine Jungfernfahrt nach Südamerika. Danach verschiffte sie Waren wie Maschinen, Chemikalien und Fahrzeuge sowie Kühe nach Südamerika, von wo sie Kaffee, Obst, Textilien und Saftkonzentrate zurück nach Hamburg brachte. Es gibt insgesamt 4 gekühlte Frachträume, wo auch große Fleischstücke können an der Decke hängend transportiert werden. Besonders hervorzuheben ist auch, dass das Schiff über ein separates Passagierdeck verfügt, das Kabine, Salon, Restaurant und Bar umfasst. Dies ist bei heutigen Frachtschiffen nicht mehr üblich. Besucher des Museums durchqueren das gesamte Schiff und passieren die Kommandobrücke, den imposanten Maschinenraum und den Schachttunnel. Außerdem wird die ehemalige Ladeluke nun genutzt, um das Exponat umzugestalten und interessantes Wissen rund um das Segeln und andere maritime Themen zu vermitteln. Auf der Cap San Diego können Sie außerdem im Bordbistro hanseatische Spezialitäten genießen, die Ihre Museumsreise zu einem ruhigen Rückzugsort machen. Wer sich für nautische Geschichte interessiert, schon immer mal ein Schiff von innen sehen wollte oder einfach mal ein besonderes Hamburger Museum besuchen wollte, hat bei Cap San Diego und Rickmer Rickmers Gelegenheit dazu. Ein Museumsbesuch lässt sich übrigens perfekt mit einem Besuch im Hamburger Hafen verbinden, da die Hafenrundfahrschiffe nicht weit von den beiden Museumsschiffen entfernt liegen.
St. Michaeliskirche (Michel)

St. Michaeliskirche (Michel) Dreimal erbaut und zweimal komplett zerstört, ist sie die Hauptkirche St. Michael in Hamburg. Jetzt haben Sie die Gelegenheit, diese schöne historische Kirche zu besuchen. Zweifellos eines der größten Wahrzeichen der Hansestadt, liegt sie im südlichen Teil der Neustadt zwischen Ludwig-Erhard-Straße, Krayenkamp und der Englischen Planke. Wenn Sie schwindelfrei sind, können Sie dann von der 106 Meter hohen Plattform die Aussicht auf die Stadt, den Hafen und die Umgebung genießen! Hamburg aus einer ganz neuen Perspektive zu sehen, ist ein unvergessliches Erlebnis. Wenn Sie gut zu Fuß sind, können Sie die 453 Stufen benutzen, um die Plattform hinaufzusteigen. Keine Sorge, es gibt natürlich auch einen Aufzug. Nachts ist der Turm nur mit dem Aufzug erreichbar. Der nächtliche Blick auf die Hansestadt ist ebenso atemberaubend und unvergesslich. Die zwischen 1647 und 1669 erbaute Barockkirche zählt zu den schönsten Deutschlands. Der Innenraum ist luxuriös gestaltet und in Weiß und Gold gehalten. Auch alle Liebhaber von Orgelkonzerten kommen hier auf ihre Kosten. Die St. Michaeliskirche hat 4 Orgeln. Bietet Orgelkonzerte von höchster Qualität. Eine wunderbare Tradition, die über 300 Jahre alt ist, ist das Turmblasen. Von Montag bis Samstag um 10 und 21 Uhr und Sonntag um 12 Uhr erklingt der Trompetenchor vom Michel Tower in alle vier Richtungen. Der Turm selber ist über 132 Meter hoch. Die Turmuhr ist die größte Kirchenturmuhr Deutschlands. Ihr Durchmesser beträgt 8 Meter und ist seit 1994 funkgesteuert. Auch Kirchturmuhren funktionieren heute mit moderner Technik. Die Ziffern und Zeiger sind mit Blattgold überzogen. Auf jeden Fall lohnt sich auch ein Blick in die Krypta der Michaeliskirche. Im Untergeschoss sehen Sie einen spannenden Film über die Geschichte Hamburgs und die Geschichte der Kirche selbst. Hier erfahren Sie viel über die guten und schlechten Zeiten der Hansestadt. Der Michel war schon immer sehr wichtig für Seeleute. Aus der Ferne, wenn das Schiff in den Hafen einläuft, sieht jeder Matrose die Kirche und sein Herz erwärmt. Ein Stück Heimat, endlich wieder die Familie und Hamburg genießen, wenn auch nur für ein paar Tage oder Stunden. Erleben Sie bei unserer Tour die wunderschöne Hansestadt in angenehmer Atmosphäre. Wir wissen Ihr Vertrauen in uns zu schätzen. Sie werden es sicher nicht bereuen.
Die historische Speicherstadt

Die historische Speicherstadt Historische Backsteinhäuser, schmale Kanäle und zahlreiche Brücken prägen Hamburgs Speicherstadt. Seit 2015 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe, und das aus gutem Grund, denn es ist der größte Lagerhauskomplex der Welt. Einst ein Zwischenlager für Kaffee, Stoffe, Tee, Gewürze und andere Waren aus aller Welt, gibt es heute Museen, Freizeiteinrichtungen, Restaurants und mehr. Bei einem Besuch in der Hansestadt Hamburg sollten Sie unbedingt einen Spaziergang durch die Speicherstadt machen. Das ebenso historische Fleetschlösschen bildet den Eingang zum historischen Speicherkomplex. Es gibt auch verschiedene Museen vor Ort. Dazu gehören das Deutsche Zollmuseum, das Gewürzmuseum und das Speicherstadtmuseum mit historischen Ausstellungen zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Erlebnisrösterei ist ein kulinarisches Erlebnis, bei dem Besucher das Aroma von frisch gemahlenem Kaffee riechen können. Bei Dialog im Dunkeln dinieren die Gäste in völliger Dunkelheit und lernen beim Essen neue Sinneseindrücke kennen. Darüber hinaus ist das Hamburg Dungeon als eine Art historische Geisterbahn ein wichtiger Anziehungspunkt für Besucher der Stadt. Wer hingegen die Modelleisenbahnlandschaft vom Feinsten erleben möchte, sollte das Miniatur Wunderland Hamburg besuchen. Bei schönem Wetter lohnt es sich aber auch, einfach durch die Gassen zu schlendern und die besondere Atmosphäre der Speicherstadt aufzusaugen. Wenn Sie während Ihres Aufenthalts in Hamburg die majestätischen Backsteinbauten der Gegend erkunden möchten, haben Sie zwei Möglichkeiten. Einerseits lassen sich die engen Gassen gemütlich begehen. Dabei können Sie an interessanten Gebäuden verweilen und diese begutachten. Auf der anderen Seite, fahren die traditionellen Barkassen die Kanäle zwischen den Lagerhäusern hindurch. Sie bieten einen ganz konkreten Blick auf die architektonische und moderne Nutzung vieler Häuser. Außerdem erzählt der Schiffskapitän viel Wissenswertes über die verschiedenen Gebäude, deren Zweck und Geschichte.
Alter Elbtunnel

Alter Elbtunnel und Landungsbrücken Im beliebten Stadtteil St. Pauli und an der Elbe gibt es eine Attraktion die von vielen Touristen besucht wird. Es handelt sich dabei um die Landungsbrücken und um den Alten Elbtunnel. Beide Orte haben eine wichtige Geschichte und sind auch heute noch beliebte Attraktionen für Urlauber. Die Hamburger Landungsbrücken sind eines der beliebtesten Ausflugsziele der Hansestadt mit einer bedeutungsvollen Geschichte. Früher legten hier Schiffe ab und reisten in die weite Welt. Die Einfahrt in die Marina, die kleinen Läden direkt am Wasser und das bunte Treiben zeugen bis heute von diesem besonderen Stil. Auch lokale Fähren und zahlreiche Ausflugsschiffe legen von der Anlegestelle ab und überqueren die Elbe. Sehr berühmt ist beispielsweise der alljährliche Hafengeburtstag, welcher für seine Konzerte, Jahrmärkte und viele weitere Highlights bekannt ist. Mit etwas Glück fällt Ihr Besuch in Hamburg mit einem der großen Kreuzfahrtschiffe zusammen, die zur Wartung und Reparatur im Hamburger Hafen anlegen. Das ein oder andere Schiff wird hier auch getauft. Dabei handelt es sich zumeist um die Schiffe der AIDA Flotte. Auch diese Ereignisse gehören zu den Highlights eines Besuchs an den Hamburger Landungsbrücken. Während Ihres Aufenthalts in Hamburg ist ein Spaziergang durch den alten Elbtunnel sehr zu empfehlen. Er erstreckt sich etwa 21 Meter unter der Elbe und verbindet so die beiden Elbufer. Als der Tunnel 1911 eröffnet wurde, diente er hauptsächlich Hafenarbeitern als kürzeste Verbindung nach Steinwerder. Echte Hamburger Stadtgeschichte und viel Kunst erleben Wanderer und Radfahrer im frisch sanierten, 426 Meter langen Elbtunnel. Der historische Elbtunnel steht seit 2003 unter Denkmalschutz. Ein Besuch der Landungsbrücken und ein Spaziergang durch den Elbtunnel lassen sich perfekt mit einer Führung verbinden, Sie erhalten spannende Informationen und hören interessante Anekdoten.
Herbertstraße

Herbertstraße Die 60 Meter lange Herbertstraße liegt im Stadtteil St. Pauli, direkt in Hamburg, neben der Reeperbahn und erstreckt sich zwischen Davidstraße und Hans-Albers-Platz. Die Straße wird seit dem frühen 19. Jahrhundert für die Prostitution genutzt. Die Herbertstraße dürfen nur Männer ab 18 Jahren betreten, und das schon seit 1974. Frauen, die sich nicht an das Frauen-Verbot halten, könnten verbalen Angriffen oder Wasserangriffen ausgesetzt sein. Während der NS-Zeit war Prostitution in Deutschland verboten. Da dieses Verbot aber auf St. Pauli nicht strikt durchsetzbar ist, kann es in der Herbertstraße nur geduldet werden. Die Stadt hat Sichtschutze an den Ein- und Ausgängen der Straße errichtet, damit Passanten nicht sehen was dort passiert. Die Prostituierten sitzen in den Fenstern auf der Herbertstraße, präsentieren sich vorbeigehenden Männern und warten auf Freier. Die berühmteste Prostituierte, die in der Herbertstraße diente, war Domenica. Von 1972 bis 1990 arbeitete sie dort als Domina. In den 1980er Jahren wurde sie berühmt, indem sie regelmäßig in Talkshows auftrat, um die Legalisierung der Prostitution zu fördern.
Die Große Freiheit

Die Große Freiheit Neben dem Hans-Albers-Platz und dem Hamburger Berg ist die „Große Freiheit“ eine der beliebtesten Partymeilen auf dem Hamburger Kietz. Direkt an die Reeperbahn angrenzend, zieht diese kleine Straße jede Nacht unzählige Partygänger und Touristen an. Zu den bekanntesten Clubs auf der „Großen Freiheit“ gehören das Shooters, das Safari Bierdorf, der Club „Große Freiheit 36“, der Club Indra und natürlich die Lokalitäten der deutschen Drag-Queen Olivia Jones. Dazu gehören die Olivia Jones Bar, die lustige Bar „Bunny Burlesque“, Olivia’s Show Club, die erotische Karaoke-Bar und der Stripclub „Wilde Jungs. Natürlich sind auch das Dollhouse und Susi’s Showbar, ebenfalls in der „Großen Freiheit“ ansässig und für den besten Tabledance bekannt. 1960 gaben die Beatles ihr Debüt auf der „Große Freiheit“, zunächst im Indra Club, später im Kaiserkeller und Star Club. Darauf weist heute nur noch ein Stein im Hinterhof hin, der an die „Große Freiheit“ erinnert. Dort finden Sie auch einige der anderen Rockbands, die dort in den 1960er Jahren gespielt haben. Ein weiteres Denkmal wurde für die Beatles errichtet. 2008 wurde der Beatles Platz zu Beginn von „Großen Freiheit“ eingeweiht, basierend auf einer großen Schallplatte mit Songs von fünf Musikern der damaligen Zeit, die in seine goldenen Rillen eingraviert sind. Auf dem Platz sind 5 Pilzköpfe als Scherenschnittskulpturen dargestellt. Auf der Großen Freiheit erwartet man jedoch als letztes eine katholische Kirche, aber genau dort, am nördlichen Ende der Straße, befindet sie sich. Die St.-Josephs-Kirche wurde 1660 erbaut. Damals gehörte die Straße noch der Stadt Altona und bildete zusammen mit der „Kleinen Freiheit“ eine Sonderwirtschaftszone, in der Handwerker ohne Zünfte Handel treiben, eine Jahresgebühr zahlen und im strengen Protestantismus „Geheim“ leben konnten. Erst 1937/38 wurde die Stadt Altona durch das Groß-Hamburg-Gesetz zu einem Teil von Hamburg.
Reeperbahn Hamburg

Reeperbahn Hamburg Die Reeperbahn, auch bekannt als „Deutschlands sündigste Meile“, erstreckt sich über 930 Meter im Hamburger Stadtteil St. Pauli. Mit Theatern, Musicals und unzähligen Bars und Clubs zieht die Reeperbahn jährlich rund 30 Millionen Besucher an. Ihren Namen erhielt die Straße um 1820 von den dort ansässigen Seilern und Seilern, die dort Handel trieben, da sie problemlos 300 Meter Seile und Seile verlegen konnten. Die Reeperbahn hieß früher Altonaer Allee. Im 17. Jahrhundert siedelten sich die ersten Unterhaltungsgeschäfte entlang der Seilstraße an. Wie ein Basar und ein Spielbudenplatz erstreckt er sich noch heute von den „Tanzenden Türme“ bis zur Davidwache. Auch Deutschlands ältestes Wachskabinett, das Panoptikum, befindet sich hier, genau am selben Ort wie bei seiner Gründung 1879, während das heutige Schmidt-Tivoli als „Tivoli Concerthaus“ bereits 1890 eröffnet wurde. Der St. Pauli Nachtmarkt findet jeden Mittwoch von 16 bis 22 Uhr auf dem Spielbudenplatz statt. Auch für die Nachtschwärmer unter uns, die noch nicht zu den üblichen Öffnungszeiten des Wochenmarktes aufgestanden sind, bietet dieser Wochenmarkt die Möglichkeit, frische und regionale Produkte einzukaufen. Seit 2012 ragt der „Tanzende Turm“ vor dem Spielbudenplatz in die Höhe. Das Hochhaus wurde vom Architekten Hadi Teherani entworfen, um eine Verbindung zu einem Tango tanzenden Paar hervorzurufen, woher der Name stammt. Mitten auf der Reeperbahn liegt die Davidwache, die kleinste Polizeistation Europas. Nach der Davidstraße am Fuße der Reeperbahn befindet sich das Rotlichtviertel. Dort standen die Damen jeden Abend, bedienten vorbeilaufende Herren und aus den Schaufenstern der Herbertstraße. Auf der Reeperbahn gibt es zudem viele Tabledance-Clubs, allen voran das Dollhouse und Susi’s Showbar. Auch die Musikszene hat ihren Platz auf der Reeperbahn gefunden und berühmte Orte wie Grünspan, Große Freiheit 36, Indra Music Club, Molotow und viele mehr bieten eine große Vielfalt an Künstlern auf einer Bühne. So wurde das Reeperbahn Festival 2006 ins Leben gerufen und findet seitdem im September statt. Die vielen Konzerte und Kunstveranstaltungen rund um die Reeperbahn bieten Musikfans ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und spielen auch in der Musik- und Kreativwirtschaft eine wichtige Rolle. Die Reeperbahn verbindet Kunst, Kultur und Erotik auf einzigartige Weise, um für jeden etwas zu bieten.
Elbphilharmonie

Elbphilharmonie Die Elbphilharmonie gilt als das neue Wahrzeichen Hamburgs Die Bauplanung für die Elbphilharmonie begann im Jahr 2001. Das Gebäude wurde von den Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron entworfen. 2008 soll es fertig sein, hieß es. Der eigentliche Bau begann jedoch 2007 mit der Eröffnung der Elbphilharmonie am 11. Januar 2017. Ursprünglich sollte der Bau der Elbphilharmonie 100 Millionen Euro kosten, am Ende kostete er 789 Millionen Euro. Die Elbphilharmonie wurde 1963 auf dem alten Kaispeicher A errichtet. Dazu musste der Getreidespeicher zunächst komplett abgebaut werden, so dass nur noch die denkmalgeschützte Fassade und das Fundament übrigblieben. Die Fassade erhebt sich heute wie eine riesige Welle im Hamburger Hafen, erreicht an ihrem höchsten Punkt 110 Meter und besteht aus 1.100 einzelnen Glaselementen, die jeweils aus 4 Glasscheiben bestehen. Die 595 Glaselemente sind individuell gebogen, um den Himmel, das Wasser und die Stadt auf unterschiedliche Weise zu reflektieren. Der Zugang zur Elbphilharmonie erfolgt über eine 80 Meter lange, leicht gebogene Rolltreppe oder über diverse Fahrstühle. Die Aussichtsplattform, der sogenannte Elbphilharmonieplatz (oder auch Plaza), ist 37 Meter hoch und befindet sich auf dem Originaldach des Kaiserspeichers. Von dort genießen Sie einen atemberaubenden Blick auf den Hamburger Hafen, die Landungsbrücken, die historische Speicherstadt und die HafenCity. Die Elbphilharmonie verfügt über 3 Konzertsäle, den „Großen Saal“, den „Kleinen Saal“ und das Kaistudio 1. Der Zuschauerraum folgt dem Prinzip der „Weinberg-Architektur“, mit der Konzertbühne in der Mitte des Saals und den aufsteigenden Publikumsebenen, die sich darum gruppieren. Die „Große Halle“ bietet insgesamt 2.100 Besuchern Platz. Für Soundeffekte wurde der renommierte Akustiker Yasuhisa Toyoda engagiert. Basierend auf seinen Messungen installierte er direkt über der Bühne einen Reflektor, um das Schallsignal individuell in genau definierte Richtungen zu verteilen. Darüber hinaus ist die Halle mit 10.000 CNC-gefrästen Gipsfaserplatten auf einer Fläche von 6.500 Quadratmetern verkleidet, jede ein Unikat. Diese Paneele erzeugen eine 3D-Oberfläche und bilden ein sich nicht wiederholendes Muster aus Vertiefungen, Graten und Kegeln, die den Schall individuell und selektiv streuen.